Freizeit & Hobby

Neben Beruf, Politik und Ehrenamt muss immer auch Zeit der Muße bleiben zum Entspannen, Erholen und zweckfreien Tun. Ein paar meiner liebsten Freizeitbeschäftigungen stelle ich hier vor.

Ab nach Draußen!

Bewegung an der frischen Luft ist mir besonders wichtig. Radfahren führe ich hier nicht als explizites Hobby auf – es ist für mich eher eine rationale Mobilitätsentscheidung, die nebenbei noch ziemlich viel Spaß macht. Weil ich an der frischen Luft bin, mich bewege und viel sehen kann. Angenehme Nebeneffekte des „Mittels zum Zweck“ – denn nur selten sitze ich ohne konkretes Ziel auf dem Fahrrad.

Auf Dosenjagd

Vor ein paar Jahren suchte ich nach einem Anlass, mehr wandern zu gehen. Mit dem Geocaching fing ich damals ein Hobby an, welches mich nicht mehr los gelassen hat: Mit Hilfe eines GPS-Empfängers versteckte „Schätze“ suchen – hört sich erstmal nach Kindergeburtstags-Schnitzeljagd an. Aber es war für mich der gelungene Anlass für Exkursionen zu verschiedensten Gegenden, Orten und Gebäuden, zu denen ich ansonsten nie gekommen wäre. Die meisten Geocaches sind in irgend einer Weise besonders: Ein besonders interessanter Ort, entlang einer schönen Wanderroute oder auch ein besonders ausgefallenes selbst konstruiertes Versteck. Hinzu kommen noch mehr oder weniger knifflige Rätsel, die es bei manchen Geocaches vorher zu lösen gilt. Da freut sich der Mathematiker in mir – Knobeln ist genau mein Ding!

Selbst aktive Geocacher fragen mich manchmal, wie ich es zu bisher ca. 5000 gefundenen Caches schaffen konnte. Die Antwort ist ganz einfach: Mit dem Fahrrad schaffe ich viel mehr in kürzerer Zeit als andere, die ihr Auto irgendwo parken und dann noch ein Stück wandern. Manchmal fahre ich nach dem Dienst einen kleinen Umweg oder mache an Wochenenden schon mal eine Radtour in eine Nachbarstadt. Im Urlaub bin ich gern mit Bahn und Fahrrad unterwegs und versuche, auf diese Weise nach und nach ganz Deutschland kennen zu lernen: In 202 der 401 Landkreise und kreisfreien Städte Deutschlands war ich bereits auf Dosenjagd. Gern auch mal mit zwei Übernachtungen am selben Ort, denn Geocaching eignet sich auch ideal zum Sightseeing.

Auf der Ruhr

Auf der Ruhr unterwegs

Schon bevor der große Hype begann, kaufte ich mein erstes Stand-Up-Paddling-Board. Kanufahren kannte ich bereits aus meiner Jugend (MGI-AG) und tue ich auch seit vielen Jahren zu Pfingsten mit Freunden über mehrere Tage. Stand-Up-Paddling ist mit einem aufblasbaren Board aber flexibler und auch eine andere Beanspruchung für den Körper, der dabei ganzheitlich gefordert ist. Außerdem sehe ich durch den aufrechten Stand viel mehr von der Landschaft als die Kanut*innen. Im Kanuklub Unna versuche ich zwischen Ostern und Herbstferien wöchentlich auf der Ruhr zu trainieren – wenn denn kein Nachmittagsunterricht oder eine politische Sitzung dazwischen kommt. Bedingt durch das Drüpplingser Stauwehr lässt sich vom Dellwiger Bootshaus sehr gut an den Campingplätzen vorbei unter Schoofs Brücke her zum Wehr und zurück paddeln – oder wir messen uns in Dellwig mit der Strömung an der Bundesstraßen-Brücke.

In heimischen vier Wänden

Zwei Tageszeitungen sind Pflicht, um lokal (IKZ) und überregional (Frankfurter Rundschau) auf dem Stand der Dinge zu bleiben. Diese beiden Zeitungen drucken auch die meines Erachtens zwei derzeit besten deutschen Karikaturisten: Tomicek (IKZ) und Thomas Plaßmann (FR). Viel zu selten bleibt dann noch Zeit für DIE ZEIT – toll aber für die Hintergründe. In den Ferien lese ich dann auch schon mal ein belletristisches Buch.

Entspannung finde ich beim Knobeln: Ich liebe den sprachlichen Witz des „Um die Ecke gedacht“ im ZEIT-Magazin, Kakuros und natürlich die vielfältigen Knobeleien vieler Rätsel-Geocaches.

Kultur

Ich bin ein großer Fan von politischem Kabarett und Satire. Natürlich verfolge ich die entsprechenden Sendungen in TV und Mediatheken, bin aber auch Abonnement im Kabarett-Abo des Parktheater Iserlohn, denn live ist auch Kabarett immer am Besten. Diese Veranstaltungen mussten natürlich seit März pandemiebedingt verschoben werden – hoffentlich kann es möglichst bald wieder los gehen!

Auch Musik genieße ich am liebsten live und versuche, jedes Jahr ein oder zwei Rockkonzerte oder Festivals zu besuchen. In diesem Jahr wäre es ein Konzert der Toten Hosen am Dresdener Elbufer gewesen – auch dies wurde natürlich (leider ersatzlos) abgesagt. Neben „großen“ Konzerten bin ich natürlich auch in Iserlohn z. B. bei Rock in Barendorf oder beim Friedensfest gern dabei.